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Gendarmstien

Willkommen auf dem Gendarmenpfad

Der Gendarmenpfad ist einer von Dänemarks schönsten Wanderwegen. Der 74 Kilometer lange Küstenwanderweg ist in vier Tagesetappen eingeteilt: Die Berg-Etappe, Ziegel-Etappe, Kragesand-Etappe und Strand-Etappe. Jede Etappe windet sich entlang der Küste der Flensburger Förde und bietet somit eine variierende und gelegentlich hügelige Landschaft. Auf dem Wanderweg haben Sie die Möglichkeit seltene Pflanzen und Tiere zu erleben, sowie viele spannende Biotope und Landschaften zu entdecken – angefangen bei Orchideen, Fröschen und Vögeln bis hin zu Tunneltälern, Kreidefelsen und Steinriffen. Gleichzeitig können Sie auf Entdeckungsreise in die Geschichte sowie die vielen Mythen und Sagen eintauchen, die mit dem Gendarmenpfad und dem Grenzland verbunden sind.

Der Gendarmenpfad – früher und heute

Wenn man dem Gendarmenpfad folgt, fällt es einem nicht schwer sich vorzustellen, wie die Grenzgendarme Augen und Ohren offen hielten, wenn sie zu Fuß ihre feste Route entlang der steilen Böschungen, durch die geheimnisvollen Wälder und die Strände entlang gingen. Ihre Aufgabe war es nach Schmugglern Ausschau zu halten, die versuchten, ihre Waren entweder in das oder aus dem Land zu bringen, ohne dafür Zoll zu zahlen, der über Jahrhunderte eine der wichtigsten Einnahmequellen Dänemarks war.

Die Grenzgendarmerie wurde 1839 gegründet, um die Zollbeamten an der Grenze des Herzogtums entlang der Elbe zu beschützen. Nach der Niederlage 1864 verlief die dänische Grenze weiter nördlich entlang des Flusses Kongeå – 1866 wurde auch die Gendarmerie hierher versetzt. Als Ergebnis der Volkabstimmung 1920 zogen die Grenzgendarme wieder in Richtung Süden und patrouillierten entlang der jetzigen Grenze vom Wattenmeer im Westen bis zur südlichen Spitze der Insel Als im Osten.

1958 fiel die Grenzkontrolle in den Verantwortungsbereich der Polizei und das Gendarmenkorps wurde nach mehr als 100 Jahren Geschichte. Nur einige Teile des Gendarmenpfads blieben erhalten und in den 1980ern kam wieder ein Bewusstsein für die Bedeutung des historischen Pfads auf.

Was bedeutet das Wort „Gendarm“?

Das Wort „Gendarm“ wird in vielen Ländern verwendet, lässt sich aber auf das französische „gens d‘armes“ zurückführen, was „bewaffnete Männer“ bedeutet. Die französischen Gendarmen waren Elitesoldaten und im 15. Jh. Leibwächter des Königs, später auch Helfer der Polizei in kritischen Situationen.

Berg-Etappe von Padborg nach Sønderhav

Die erste Etappe auf dem Gendarmenpfad nennt sich Berg-Etappe. Wie der Name schon sagt, ist dieser Teil des Weges der mit den meisten Erhebungen – angefangen bei den Hügeln in Kruså bis zum Aussichtshügel hoch über Kruså und auf und ab entlang der steilen Abhänge im Wald von Kollund.

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Ziegel-Etappe von Sønderhav nach Brunsnæs

Die Ziegel-Etappe hat ihren Namen von der früheren, blühenden Ziegelindustrie der Umgebung. Wie Perlen auf einer Schnur lagen die Ziegeleien hier dicht an dicht und man kann immer noch ihre Spuren in der Landschaft sehen.

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Kragesand-Etappe von Brunsnæs nach Gammelmark

Die Kragesand-Etappe hat ihren Namen von der Landschaft Kragesand. Der Ort liegt jedoch so weit draußen und damit sehr abgeschieden, dass der Name auch von einem dänischen Sprichwort stammen könnte, das lautet: „Es ist so weit draußen und entfernt, dass selbst die Krähen umkehren.“
(Krage = Krähe)

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Strand-Etappe von Gammelmark nach Høruphav

Die Strand-Etappe des Gendarmenpfads führt Sie entlang einiger der schönsten Strände der Route – vom kinderfreundlichen Strand in Vemmingbund bis zu dem beliebten „Sorte Strand“ mit blauer Flagge in Sønderborg.

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